Neben den großen Sehenswürdigkeiten gibt es in New York so vieles anderes zu entdecken, das vielleicht nicht so bekannt ist, aber mindestens genau so schön. Der Terminal in Hoboken gehört da dazu. Zugegeben, er ist nicht in New York sondern in Jersey. Aber das macht es vielleicht noch reizvoller, einen Abstecher auf die andere Seite des Hudsons zu machen.

Wie oft schon habe ich von Manhattan aus nach Hoboken geschaut und mir vorgenommen, spätestens bei meinem nächsten Besuch in der Stadt das wunderschöne Terminal auf der anderen Seite des Hudsons zu besuchen. Geklappt hatte es aber nie. Das ist wahrscheinlich das Schicksal, dieser kleinen Juwele jenseits von Grand Central Terminal, Freiheitsstatue und Empire State Building. Am Ende des Tages fallen sie immer unter den Tisch. Und am Ende eines jeden New-York-Urlaubs bleibt immer noch eine Menge übrig, das man hätte ansehen können …

Lackawanna Terminal – mehr als nur eine Wartehalle

Aber dann hat es irgendwann mal doch geklappt. Ich bin mit der Path nach Hoboken gefahren und habe mir dieses wunderschöne Terminal aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts angeschaut. Und es hat sich gelohnt. Auch wenn das Terminal auf dem ersten Blick nicht sonderlich spektakulär aussieht. Es ist halt eine Wartehalle. Aber es ist eine besonders schöne Wartehalle. Natürlich nicht so groß, wie das Grand Central Terminal, aber mindestens genau so schön.

Wie auf einer Zeitreise an den Beginn des 20. Jahrhunderts

Sobald man das Gebäude betritt, fühlt man sich wie auf einer Zeitreise an den Anfang des 20. Jahrhunderts. In eine Zeit, als Eisenbahn und Fähre noch das Transportmittel in der Metropole waren. Und eine Zeit, in der man nicht nur funktionell gebaut hat, sondern auch schön – Bahnhöfe eher kleine Paläste waren.

Ein toller Blick auf Manhattan

Wenn man dann schon in Jersey ist, lohnt sich übrigens auch der kurze Spaziergang entlang am Hudson in Richtung Exchange Place. Zugegeben viel hat Jersey City nicht zu bieten – außer einen wirklich tollen Blick auf die Skyline von Manhattan. Aber dafür und für den Besuch im Hoboken-Terminal lohnt sich der Abstecher in jedem Fall.