Die Freiheitsstatue ist schuld!

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Die Freiheitsstatue in Paris (Foto: Jochen Enderlin)

Fast 22 Jahre hat es gedauert, bis ich mal wieder länger in Paris war, als nur auf dem Flughafen umzusteigen. Und schuld daran ist die Freiheitsstatue.

Im April 2017 ging es eben darum, ein paar Tage Resturlaub zu verbraten. Meine erste Wahl – New York – kam deshalb nicht infrage, weil Flug und Hotel einfach so utopisch teuer waren, dass es bei aller Unvernunft einfach trotzdem keinen Sinn gemacht hätte.

Alternativen zu New York?

Ich hatte mich dann daran erinnert, dass ich im Monat vorher mit dem Zug von Ulm nach Nantes gefahren war, um dort einen Bekannten zu besuchen. Und dabei musste ich in Paris den Bahnhof wechseln – vom Gare de l’Est zum Gare Montparnasse. Weil ich genügend Zeit hatte, bin ich einen Teil des Wegs zu Fuß durch die Stadt gelaufen. Und das hatte mir dann schon irgendwie ganz gut gefallen.

Nur so richtig überzeugt war ich noch nicht, dass ich ein paar Tage in der Stadt gebucht hätte. Da ist zum einen die Sprachbarriere – ich versteh zwar ganz ordentlich französisch, ich spreche es aber kaum. Zum anderen hatte ich keine Idee, was ich in der Stadt anschauen wollte. Ja klar Eiffelturm, Louvre und Versaille – da wo halt jeder hinrennt. Nicht so mein Ding.

Die Flamme der Freiheitsstatue in Paris (Foto: Jochen Enderlin)
Die Flamme der Freiheitsstatue

Freiheitsstatue in Paris?!

In so einem Fall gehe ich dann immer auf die Homepage des Atlas Obscuras. Auf der Seite findet man jede Menge Dinge, die man in einer Stadt anschauen kann und die nicht unbedingt auf der Liste von normalen Touristen zu finden sind. Und da habe ich entdeckt, dass es in Paris eine Freiheitsstatue gibt. Weiter habe ich dann noch entdeckt, dass es auch noch einen Platz gibt, auf dem nur die Flamme der Freiheitsstatue als Skulptur steht. Für mich zwei Mal genug New York, um mich in Paris wohl zu fühlen.

Die Freiheitsstatue in New York (links) und Paris (rechts) im Vergleich

Verliebt in Paris …

Ich habe also ein paar Tage in Paris gebucht – und das ist jetzt der Anfang einer neuen Romanze. Ich war mittlerweile schon ganz schon oft in Paris – auch nur für eine Nacht oder auch nur für einen Tag. Jedes Mal entdecke ich in der Stadt neue Plätze – es gibt aber auch schon zwei oder drei Plätze zu denen gehe ich jedes Mal, wenn ich in der Stadt bin.

Und ja – manchmal bin ich sogar ganz gerne im Garten von Versaille und wandle ein bisschen auf den Pfaden von Marie-Antoinette …

Ich liebe New York und ich liebe es zu fotografieren. Und das sind meine Themen.

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Der Joggel

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