Es gibt Städte, die kennt man nur vom durchfahren. Aber besuchen? Das passiert nie. Fürth ist so eine Stadt und dabei lohnt sich ein Besuch.
Meine Bucket-List an Städten, in die ich unbedingt mal sollte, durch die ich dann aber doch nur mit der Bahn fahre, wird immer länger. Esslingen steht drauf, Augsburg, Erlangen, Bamberg. Alle sehr sehenswert. Nur fehlt ohne Anlass eben der Grund hinzufahren.
Zeit, die Liste abzuarbeiten. Bester Anlass für Fürth: ein Fotowalk der Gruppe D. A. M. N., vier Fotografinnen aus Nürnberg, die dieselbe Fotophilosophie verfolgen wie ich: Der Spaß am Foto ist wichtiger als die Technik. Ich muss zugeben, wir Männer sind da oft zu sehr auf die Technik fixiert und vergessen gerne, dass sie nur ein Teil des Fotografierens ist. Aber ich schweife ab.
Der Fotowalk hat bestätigt, was ich bei meinem einzigen Fürth-Besuch vor zwei Jahren erahnt habe: Die Stadt hat richtig schöne Ecken. Und ein paar Kopien. Das Rathaus sieht aus wie der Palazzo Vecchio in Florenz, und das Stadttheater hat eine baugleiche Schwester in Czernowitz in der Ukraine.
Ich freue mich auf eine Fortsetzung des Walks. Denn ich bin sicher: Fürth hat noch ein paar mehr schöne Ecken. Und die passenden Geschichten dazu.






















