Wann ist die beste Zeit, um nach New York zu reisen?

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Blick von der Manhattan Bridge (Foto: Jochen Enderlin)

Ob es eine beste Zeit für New York gibt, kann ich gar nicht sagen. Ich finde jedes Jahreszeit und jeder Monat hat etwas für sich.

Besonders günstig im Januar und Februar

Im Januar und Februar kann es zwar sehr kalt sein, aber dafür sind nur wenig Menschen in der Stadt und alles ist so viel günstiger und man muss so sehr viel weniger bei einigen Sehenswürdigkeiten anstehen. Und man hat die Chance, New York im Schnee zu sehen – und das ist ein ganz besonderes Erlebnis.

Kirschblüte lässt New York so anders wirken

März und April ist so die Zeit, wo es langsam wärmer wird. Ich habe auch schon erlebt, dass es Mitte März noch geschneit hat, aber das ist eher die Ausnahme. Der Central Park ist besonders schön, wenn die ersten Pflanzen blühen. Und vor allem wenn die Kirschbäume blühen, dann taucht das die Stadt in eine ganz besondere Stimmung. Und es gibt mehr Kirschbäume in New York als man denkt.

Summer in the City

Mai und Juni – da kann es dann schon wirklich sehr warm werden. Von Memorial Day in Mai bis Labor Day im September haben die Strände geöffnet. Coney Island wacht langsam aus dem Winterschlaf auf. Man kann viel draussen unternehmen, ohne dass einen die Hitze auffrisst.

Schwüle Hitze ist der absolute Show-Stopper

Juli und August. Das sind die beiden Monate, in denen ich es vermeiden würde, nach New York zu reisen. Es kann bis zu 40 Grad heiß werden. Die U-Bahnhöfe werden durch die heißen Ablüfte der Subway-Klimaanlagen auf Sauna-Temperatur erhitzt – und alles Gebäude und auch die Subway werden auf gefühlte Winter-Temperaturen herunter gekühlt. Durch den East River, den Hudson und das Meer ist die Luft sehr schwül. Die Menschen stinken nach Schweiß und der Müll in den Straßen stinkt auch. New York im Juli und August? Muss meiner Meinung nach nicht sein!

September und Oktober ist die Saison für die Städtereisenden

Es wird alles herbstlich, aber es ist noch warm genug, um viel draussen zu machen. Dementsprechend ist aber auch viel los in New York. Und Sehenswürdigkeiten wie der Times Square, die Brooklyn Bridge platzen aus allen Nähten. Vor Museen bilden sich lange Schlangen an Menschen, die in das Museum wollen. New York ist zu dieser Zeit zwar wunderschön, aber auch sehr anstrengend (also nicht die Stadt, aber die Menschen, die New York besuchen).

Lange Schatten und Weihnachts-Bling-Bling

November ist neben Januar/Februar mein Lieblingsmonat für einen Besuch in New York. Der Monat ist so ein bisschen zwischen der Städtereise-Saison und der Weihnachts-Shopping-Saison. Was mir aber noch viel mehr gefällt, das ist das besondere Licht am Nachmittag, wenn die Sonne flach durch die Häuserschluchten Manhattans scheint. Dadurch entstehen lange Schatten und die lassen die Stadt gleich sehr viel spannender aussehen. Dazu kommt, dass ab Mitte November schon alles auf Weihnachten eingestellt ist, die Eislaufbahnen haben offen und die meisten Geschäfte haben auch schon ihren Weihnachts-Bling-Bling installiert. Was fehlt, sind eigentlich nur noch die Weihnachtstouristen – und die kommen dann ab Dezember.

Wann ist also die beste Zeit?

Ein Besuch in New York lohnt sich eigentlich immer. Es kommt aber darauf an, was man erleben möchte oder wie man New York erleben möchte. Einzig der August bzw. der Hochsommer wäre für mich wegen der schwülen Hitze eine absolute Tabu-Zeit für einen Besuch in der Stadt.

Ich liebe New York und ich liebe es zu fotografieren. Und das sind meine Themen.

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Der Joggel

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