Wann ist die beste Zeit, um über die Brooklyn Bridge zu gehen?

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Brooklyn Bridge (Foto: Jochen Enderlin)

Was die Brooklyn Bridge angeht, gibt es eigentlich zwei Dinge, die man beachten sollte. Das eine ist die Zeit, also wann man geht – und das andere ist der Weg, also wie man geht …

Rush-Hour auf der Brooklyn Bridge

Wenn man Pech hat, dann kann auf der Brooklyn Bridge ne ganze Menge los sein. Vor allem im Sommer und vor allem am Wochenende, wenn zu den „normalen“ New-York-Touristen auch noch die Wochenendausflügler dazu kommen. Und wenn viel los ist auf der Brooklyn Bridge, dann macht das ganze eigentlich gar keinen Spaß. Der Fußweg ist eh schon ziemlich schmal und den teilt man sich dann auch noch mit den Radfahrern.

Entweder möglichst früh oder ziemlich spät

Was die Zeit angeht, so ist es wirklich ratsam entweder sehr früh – ähnlich wie beim Times Square – am besten zum Sonnenaufgang unterwegs zu sein; oder eben sehr spät. Das mach ich immer wieder gerne, wenn ich noch in Brooklyn ein Bier trinken war. Dann nutze ich oft den Weg über die Brooklyn Bridge zurück nach Manhattan, um noch ein paar Schritte an der frischen Luft unterwegs zu sein.

Man kann auch beim Weg einiges falsch machen

Der zweite Punkt, den es zu beachten gibt, ist der Weg – also wie man am besten über die Brooklyn Bridge geht. Die meisten starten ja immer in Manhattan und laufen dann in Richtung Brooklyn über die Brücke. Das ist aber irgendwie nicht so befriedigend, denn man hat die Skyline von Manhattan immer im Rücken. Deshalb ist es viel Geschickter, man fährt mit der Subway bis Brooklyn (Linie A oder C bis „High Street“) und läuft dann von Brooklyn aus Richtung Manhattan. Man läuft so die ganze Strecke auf die Skyline zu.

Von Manhattan über die Manhattan Bridge und von Brooklyn über die Brooklyn Bridge – eigentlich ganz einfach

Alternativ kann man aber auch von Manhattan aus über die Manhattan Bridge nach Brooklyn und über die Brooklyn Bridge dann wieder zurück nach Manhattan. Das hat gleich mehrere Vorteile:

  1. Über die Manhattan Bridge laufen sehr, sehr, sehr viel weniger Menschen, als über die Brooklyn Bridge. Außerdem ist der Fußgängerweg vom Radweg getrennt. Es ist also alles sehr viel entspannter.
  2. Von der Manhattan Bridge hat man einen unglaublichen Ausblick auf China Town und den Financial District.
  3. Von der Manhattan Bridge hat man außerdem auch die Brooklyn Bridge im Bild. Wenn man auf der Brooklyn Bridge drauf ist, hat man diesen Blick eben nicht so schön – ähnlich halt wie wenn man auf dem Empire State Building steht – dann fehlt irgendwie das Gebäude in der Skyline, auf dem man sich gerade befindet.

Einziger Nachteil: Man läuft auf der Manhattan Bridge gleich neben den Gleisen der Subway. Und wenn da ein Zug in voller Lautstärke an einem vorbei rattert, kann das ein bisschen die Idylle stören. Aber das kann man zum Glück auf Fotos ja nicht hören …

Ich liebe New York und ich liebe es zu fotografieren. Und das sind meine Themen.

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