Die Minerva im Greenwood Cemetery winkt der Freiheitsstatue zu

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Die Minerva-Statue im Greenwood Cemetery grüßt die Freiheitsstatue (Foto: Jochen Enderlin)

Bei meinem Besuch im Greenwood Cemetery wollte ich eigentlich das Grab von Leonard Bernstein besuchen und bin mehr oder weniger durch Zufall an der Minerva-Statue vorbei gekommen.

Überrascht war ich, als ich dem Blick der Statue gefolgt bin und gesehen habe, dass sie in Richtung der Freiheitsstatue grüßt. Erst dachte ich, das wäre Zufall. Aber Recherchen im Internet haben dann ergeben, dass es vollkommen beabsichtigt ist.

Zu verdanken ist die Statue einem Tintenhersteller aus Brooklyn

Charles Higgins war der Meinung, dass an die Schlacht von Long Island zu wenig erinnert wurde. Higgins kaufte sich deshalb auf dem Battle Hill im Green Wood Cemetery eine Fläche für das Familien-Grab und die Fläche vor dem Grab, auf der er dann den Liberty Altar und die Statue der Minerva zum Gedenken an die Schlacht von Long Island errichtete. Seit dem 27. August 1920 – dem 144. Jahres Tag der Schlacht – erinnert die kleine Schwester der Freiheitsstatue an eine der wichtigsten Schlachten.

Wohin die Minerva schauen soll, war wohl nicht immer so klar

Es war aber nicht immer klar, dass die Minerva ihre Hand zum Gruß in Richtung Freiheitsstatue erhebt. Es gab auch Pläne, in der die Minerva in Richtung des Woolworth Buildings schauen soll. Das Gebäude wurde nur ein paar Jahre vorher mit großem Tamtam als höchstes Gebäude der Welt eröffnet und galt als Tempel des Kapitalismus. Gut, dass es nicht so kam, denn Minerva und Lady Liberty passen irgendwie einfach besser zusammen.

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